Die Schonung der natürlichen Ressourcen unserer Erde hat für uns eine große Relevanz innerhalb unserer Geschäftsprozesse. In unserem Unternehmen berücksichtigen wir den schonenden Einsatz von Ressourcen entlang der verschiedenen Schritte unserer Wertschöpfungskette.
Im Folgenden stellen wir ausgewählte Maßnahmen und Initiativen vor.
Too Good To Go, die App zur Lebensmittelrettung und NORDSEE arbeiten in Deutschland und Österreich seit 2018 zusammen- für leckeren, günstigen Fischgenuss und weniger Lebensmittelverschwendung. Über die App kannst du unverkaufte, überschüssige Speisen von NORDSEE zu einem reduzierten Preis erwerben. Ob Snacks wie Baguettes, Wraps, Salate oder Tellergerichte – mit TGTG bestellst du einfach über die App und holst es anschließend zum angegebenen Abholzeitpunkt in unserer Filiale ab. Gemeinsam mit Too Good To Go bieten wir so eine zusätzliche Möglichkeit, überproduzierte Produkte zu nutzen.
Unser Engagement im Bereich LM-Rettung wurde von Bundesministerin Julia Klöckner mit dem Bundespreis 2018 „Zu gut für die Tonne!“ ausgezeichnet. Aus insgesamt über 150 eingereichten Projekten wurden speziell unsere beiden Initiativen „Doggybag-Station“ sowie „30% in den letzten 30 Minuten vor Ladenschluss“ in der Rubrik Gastronomie geehrt. Diese wurden von einer Jury aus 7 Mitgliedern ausgewählt, worunter neben Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe auch namhafte Personen wie Sternekoch Christian Rach und Fernsehmoderatoren Cherno Jobatey und Yvonne Willicks waren. Wir sind stolz auf diese Auszeichnung und wollen gemeinsam mit dir weiterhin für Lebensmittelrettung eintreten. Sieh dir dazu für mehr Details auch unser Video an.
Die Biene ist eines der wichtigsten Nutztiere. Rund 85% der landwirtschaftlichen Erträge im Pflanzen- und Obstbau hängen in Deutschland von der Bestäubung der Honigbiene ab. (Quelle: https://deutscherimkerbund.de/bienen-bestaeubung/ ) Seit Sommer 2016 stehen insgesamt 4 Bienenstöcke auf dem Dach unserer Hauptverwaltung in Bremerhaven. Seit Herbst 2016 kann regelmäßig Honig geerntet werden. Ein externer Imker kümmert sich um die Bienen und versorgt sie auch im Winter.
Bei NORDSEE erhalten Gäste, die ihren eigenen Becher mitbringen, in Deutschland und Österreich einen Rabatt von 0,10 Euro auf Heißgetränke. Mit dieser Aktion wollen wir uns gemeinsam mit unseren Gästen noch intensiver für die Mehrwegnutzung einsetzen.
Mitnehmen statt wegwerfen! Wer sein überschüssiges Essen gerne mit nach Hause nehmen möchte, findet in unserer Doggybag-Station gratis praktische To-go-Verpackungen dazu. Unsere Verpackungen bestehen aus FSC zertifiziertem Papier. Die Doggybag-Station ist insgesamt in über 130 ausgewählten Filialen in Deutschland und Österreich verfügbar.
Unsere To-go-Verpackungen für Tellergerichte bestehen aus Bagasse (auch: Ampass). Die Bagasse ist ein Neben- oder Koppelprodukt, das beim Auspressen des Zuckersaftes aus den Zuckerrohr-Pflanzen entsteht. Dieses Material wird zu einem Zellulosebrei verarbeitet, der unter Druck und Hitze in Form gebracht wird. Hier wird ein Abfallprodukt sinnvoll weiterverwendet, da kein Zuckerrohr extra angebaut wird, um Bagasse zu „ernten“. Die fertige Verpackung ist industriell kompostierbar gemäß EN 13432.
Unsere Tüten und Snackboxen sind aus FSC-zertifiziertem Material.
Im Rahmen des Mak-Pak-Projekts haben wir gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Wirtschaft, darunter das Alfred-Wegener-Institut und die Hochschule Bremerhaven, an der Entwicklung von Verpackungslösungen auf Basis von Makroalgen gearbeitet. Ziel des Projektes war die Entwicklung einer entsorgbaren und gegebenenfalls essbaren Verpackungslösung für Lebensmittel im Außer-Haus-Verzehr sowie im Imbiss-Segment. Dabei sollen ausschließlich marine, spezifische Makroalgen-Rohstoffe zur Reststoffverwertung genutzt werden.
Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unterstützt. Hier erhältst Du noch mehr Infos: https://ble-digital.pageflow.io/mak-pak#246596
Quelle: © Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft
Das Mak-Pak Projekt ging am 01.11.2020 in die 2. Runde. Der Prototyp sollte im 3 Jahre dauernden Projekt Mak-Pak-Scale-Up in die Serienreife überführt werden. Dafür wurden drei weitere Partner in das Projekt eingebunden.