Fischwissen

Wie oft soll man Fisch pro Woche essen? Ist Fisch ratsam in der Schwangerschaft? Wie gesund ist Fisch nun wirklich? Und was heißt eigentlich Aquakultur? Diese und viele weitere Fragen tauchen laufend in unseren Köpfen auf. Um ein für alle Mal Schluss mit Mythen zu machen, haben wir für Dich die wichtigsten Fakten rund um Fisch zusammengetragen

Die Weltgesundheits­behörde empfiehlt 3-mal wöchentlich Fisch als Hauptmahlzeit

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Aufgrund seiner vielen gesundheitlichen Vorteile empfiehlt die Weltgesundheitsbehörde (WHO) den regelmäßigen Genuss von Fisch. Er enthält nicht nur wertvolle Vitamine sowie ungesättigte (also gesunde) Fettsäuren, sondern senkt auch das Risiko an Herzerkrankungen. Mit einer Fischmahlzeit deckst Du beispielsweise bereits den Tagesbedarf an Jod und Selen, die wichtig für den Stoffwechsel der Schilddrüsenhormone sind, als auch den mehrtägigen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren. Wusstest Du übrigens, dass in Deutschland viel zu wenig Fisch gegessen wird? Das geht aus einem Bericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) hervor, der bereits Ende 2012 veröffentlicht wurde. Mit durchschnittlich 105 g Fischerzeugnissen wöchentlich unterschreiten Frauen deutlich die empfohlene Wochenmenge von 150 g bis 220 g. Auch bei Männern liegt der Konsum mit 133 g pro Woche darunter. 
 

Fische und Schalentiere können zahlreiche gesunde Nährstoffe enthalten

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Gemäß dem Bundeszentrum für Ernährung in Deutschland als auch der Weltgesundheitsbehörde (WHO) kann Fisch unseren Körper mit folgenden wichtigen Nährstoffen versorgen:

* gemäß dem Bundeszentrum für Ernährung in Deutschland als auch der Weltgesundheitsbehörde (WHO)

Wir lieben unseren Alaska-Seelachs

Obwohl Alaska-Seelachs erstmals 1984 für den Verzehr gefangen wurde und somit eigentlich noch ein Neuling ist, belegt er heute noch Platz eins auf der Liste der am häufigsten konsumierten Fische in Deutschland. Unser Alaska-Seelachs stammt aus nachhaltiger Fischerei. Das bedeutet für Dich: vollen Fischgenuss mit gutem Gewissen.

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Unsere beliebtesten Produkte mit Alaska-Seelachs sind übrigens das Tellergericht Alaska-Seelachs mit Kartoffelsalat und unser beliebtes Backfisch-Baguette. Der Siegeszug des letzteren begann schon in den 60er Jahren – damals als Highlight des ersten Außer-Haus-Verkaufs. Seit 1997 ist das Original Backfisch-Baguette in heutiger Rezeptur nicht mehr weg zu denken.

An zweiter Stelle der beliebtesten Fische in Deutschland folgt der Lachs und an dritter Stelle der Thunfisch.

Fisch ist wichtig für Schwangere

Werdende Mütter benötigen während ihrer Schwangerschaft einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen. Laut Empfehlung des deutschen Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sowie Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung sollten Mütter ein- bis zweimal pro Woche Fisch (vor allem Meeresfisch, mindestens einmal davon fettreicher Fisch wie beispielsweise Lachs oder Hering) zu sich nehmen.

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Eine Studie der Universität Århus wies ein geringeres Risiko für Frühgeburten bei Frauen nach, die während ihrer Schwangerschaft viel Fisch aßen. Diese Untersuchung mit 9.000 Schwangeren geht einher mit der Ansicht von Entwicklungsbiologen, dass es einen Zusammenhang zwischen der geistigen Entwicklung des Menschen und einer an Fisch und Schalentieren reichen Ernährung gibt. Diese Annahmen werden durch Studien belegt, die einen Zusammenhang zwischen der geistigen Entwicklung des Kindes und einer entsprechenden Ernährung der werdenden Mutter aufzeigen konnten. 

Bei dem Genuss von Fisch und Meeresfrüchten während der Schwangerschaft gibt es allerdings eine eiserne Regel: Es darf nur im gegarten Zustand genossen werden. Auf rohen Fisch, wie er beispielsweise in Sushi vorkommt, sowie kaltgeräucherte Produkte wie Räucherlachs, und Matjes sollte verzichtet werden. Der Grund liegt im potentiellen Vorkommen von Listerien, wie dies auch in rohem Fleisch und Rohmilchprodukten vorkommt. Schwangere haben ein erhöhtes Listeriose-Infektionsrisiko und können mit einer Infektion die Schwangerschaft stark gefährden. In Deutschland kommt diese Krankheit jedoch nur selten vor.

Bio-Fisch kann nur aus Aquakultur stammen

Bio-Fisch ist die Produktion von Fisch auf Basis von möglichst naturnaher Methoden und unter Berücksichtigung von Erkenntnisse der Ökologie. Viele Konsumenten gehen fälschlicherweise davon aus, dass nur Fisch aus Wildfang Bio ist. Eine Bio-Zertifizierung von Wildfängen ist jedoch nicht möglich, da die Ernährung des Fisches bzw. sein generelles Aufwachsen nicht nachvollzogen werden kann. Somit ist lediglich Aquakultur nach Bio-Richtlinien, die einzig richtige „Herkunft“ von Bio-Fisch.

Eine Auszeichnung von Aquakulturprodukten mit einem Bio-Siegel ist seit Januar 2009 möglich und erfordert die Kennzeichnung der Produkte mit der Öko-Kontrollstellennummer. Bewertungskriterien für den Erhalt dieser Zertifizierung sind die Abstammung, Haltung und Fütterung der Fische. Die NORDSEE Frischfischtheken sind bereits seit 2014 Bio-zertifiziert.

MSC-zertifizierte Fische stammen von umweltverträglich arbeitenden Fischereien

Der Marine Stewardship Council (MSC) ist eine unabhängige, global agierende Organisation, die sich das Ziel gesetzt hat, die weltweiten Fischbestände sowie die Meeresumwelt nachhaltig durch unterschiedlichste, umweltverträgliche Maßnahmen zu schützen und zu fördern. D. h. der MSC setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung des Fischereisektors ein. Dabei werden Fischereien zertifiziert und keine Fischarten oder -bestände. Die Zertifizierung durch den MSC setzt dabei eine vollständige Zertifizierung der gesamten Kette voraus, also z. B. auch des Betriebsrestaurants.