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Seeteufel

Der Seeteufel ist ein gefürchteter Raubfisch, dessen Hauptnahrung vor allem aus in Bodennähe lebenden Fischen wie Rochen oder Seeaal besteht. Er hat einen Rückflossenstrahl, den er wie eine Angel einsetzt und mit dem er seine Beute anlockt. Sind die Opfer in Reichweite, schnappt er mit seinem riesigen Maul zu. Da sein Maul so extrem breit ist, kann der Seeteufel Beutetiere verschlingen, die fast so groß sind, wie er selbst. Spitze Zähne, die nach innen ausgerichtet sind, verhindern, dass einmal gefangene Beute wieder entkommen kann.
Einige bezeichnen den Seeteufel als einen der hässlichsten Fische des Meeres überhaupt. Er hat einen sehr breiten Kopf, der im Vergleich zum Rest des Körpers überproportional groß ist. Obwohl der vordere Teil dadurch so riesig wirkt, hat der Seeteufel nur sehr kleine Augen, was ihn noch fremder wirken lässt. Direkt hinter dem Kopf hat er seine Stachelrückenflosse, hinter der wiederum eine gefiederte Rückenflosse sitzt, die fast bis zum Schwanz reicht. Die Haut des Seeteufels ist sehr weich. Sie hat keine Schuppen, statt dessen aber zahlreiche Knubbel und Auswüchse, die das Aussehen des Fisches noch unattraktiver erscheinen lassen.
Seeteufel können maximal bis zu zwei Meter lang werden, jedoch beträgt die durchschnittliche Größe der hierzulande verkauften Tiere nur rund einen Meter.
Ihre Laichzeit haben die Seeteufel zwischen April und Juni. Muttertiere laichen rund eine Million Eier ab, die dann frei im Meer schwimmen und durch die Strömung sehr weit verteilt werden. Die Larven bevorzugen zunächst die hohe See als Lebensraum und wandern erst später in flachere Bereiche ab.
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